Systemanforderungen dab:Agent

aktualisiert 9/6/22 von Nicole H.

Technische Voraussetzungen für die Verwendung des dab:Agenten

Der dab:Agent ist eine ausführbare .exe – Datei. Eine Installation ist nicht vonnöten. Bevor der dab:Agent jedoch ausgeführt werden kann, muss zunächst ein RFC Funktionsbaustein in das SAP System eingespielt werden. Im Folgenden werden wir Ihnen kurz beschreiben, wie Sie einen Datenextrakt mit dem dab:Agenten durchführen.

SAP RFC Installation Guide

Systemvoraussetzungen

Der dab:Agent kann ausschließlich auf Microsoft Windows Systemen ausgeführt werden. Dabei werden folgende Systeme unterstützt:

  • Server: Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012, Windows Server 2016
  • Client: Windows 7, Windows 8, Windows 8.1, Windows 10

Folgende Systemvoraussetzung müssen außerdem auf dem Endgerät installiert sein:

  • SAP Logon 720 oder höher
  • .net Framework in der Version 4.5.2 oder höher

Konfiguration des dab:Agenten

Die Konfiguration des dab:Agenten ist unkompliziert und kann innerhalb von wenigen Augenblicken selbst vorgenommen werden. Um den dab:Agenten zu konfigurieren, führen Sie die Datei Agent.exe aus. Der Agent öffnet sich. Sie sehen nun folgendes Menü:

Klicken Sie oben links auf das Symbol. Nun können Sie die Verbindungsdaten zu Ihrem SAP-System eingeben.

Die notwendigen Einstellungen finden Sie in Ihrem SAP Logon. Wenn Sie anschließend auf „Testen“ klicken, wird eine Testtabelle geladen.

Ausführen des dab:Agenten

Der dab:Agent kann überall dort ausgeführt werden, wo ein Zugriff zum SAP System besteht.

Der Start der Extraktion geschieht durch das Klicken auf folgendes Symbol:

Wir empfehlen bei der Ausführung die folgenden Hinweise zu beachten:

  • Nutzen Sie einen Rechner mit genügend Speicherplatz. Die Datenmenge kann je nach Größe der zu extrahierenden Gesellschaften und der Anzahl der Geschäftsjahre stark variieren. Wir empfehlen jedoch mindestens 1 Terabyte freien Speicherplatz.
  • Nutzen Sie nicht das WLAN sondern schließen Sie das Gerät an ein LAN-Kabel an.
  • Fragen Sie bei Ihrer IT die Down- und Wartungszeiten des SAP-Systems an, um etwaige Abbrüche zu verhindern. Die Extraktionszeiten können sehr unterschiedlich ausfallen - von einem Tag bis zu einer Woche oder mehr bei sehr großen Gesellschaften und verschiedenen Tabellen.
  • Achten Sie darauf, dass das Gerät, auf dem der Extrakt ausgeführt wird, nicht abgeschaltet wird.
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie die Berechtigung haben eine .exe-Datei auszuführen.
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie die Berechtigung haben, die notwendigen SAP Tabellen zu extrahieren. Dafür benötigen zumindest eine Leseberechtigung auf die entsprechenden Tabellen. Die Benutzung technischer Nutzer ist auch möglich.

Grundsätzlich gilt bei Abbrüchen der Verbindung, dass der Extrakt nicht einfach wiederaufgenommen werden kann. Es gibt zwar die Möglichkeit im Anschluss nur die fehlenden Tabellen erneut zu laden, jedoch können einzelne große Tabellen, wie das Haupt- und die Nebenbücher, auch mehrere Tage extrahieren.

Extraktionszeiten

Eine Schätzung der Extraktionszeit ist nicht so trivial, wie es scheinen mag. Die Extraktionszeit hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Größe der Gesellschaften
  • Anzahl der Einzeltransaktionen (Großkundengeschäft vs. Einzelhandel)
  • Anzahl der Geschäftsjahre
  • Anzahl der Gesellschaften
  • Geschwindigkeit der LAN-Verbindung


Wie haben wir das gemacht?


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