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Versionshinweise 1.18.x

Wichtig

Vor dem Update auf Version 1.18.x müssen Sie die technischen Details zu den SAP-Bibliotheken und den neuen Kommunikationsmechanismen in den Tech Notes sorgfältig prüfen und dann die notwendigen Änderungen umsetzen.

Hinweis

Die Zahlen in Klammern sind die Support-Ticket-Nummern.

Versionshinweise 1.18.1107

Managed App Version: 1.18.1113
Veröffentlicht: 19.02.2026

Überblick

Dieses Release ermöglicht die Nutzung von Private Link während Managed App-Installationen. Darüber hinaus wurden mehrere Fehler behoben, welche die Zuverlässigkeit der Extraktionsflüsse, das Verhalten von Package Studio, die SAP-Konnektivität, die SQL-Konfiguration und die Exportabwicklung verbessern.

Neu

Private Link (Managed App)

  • Die Installation bietet jetzt die Möglichkeit, Private Link (Private Endpoints) anstelle von Service Endpoints einzusetzen, um die Kompatibilität der Bereitstellung in kundenspezifischen Netzwerken zu erhöhen.

Fehlerbehebungen

  • Das System stellt nun sicher, dass mindestens ein ExtractionSlotToken angefordert wird, was Extraktionsfehler verhindert.
  • Package Studio mischt nicht mehr deutschen und englischen Tabellen-Cache-Inhalt.
  • Beim Wiederholen (Retry) werden nur fehlgeschlagene Tabellen und deren Abhängigkeiten erneut verarbeitet – ein erneuter Gesamtdurchlauf findet nicht mehr statt. [#273281]
  • Der SAP Connection Test zeigt jetzt eine korrekte Fehlermeldung anstatt einer leeren Antwort. [#273314]
  • Der SQL-DB-Wert in der „New DB“-Strategie wird nun korrekt befüllt.
  • Der TPS-Exportmodus „Sheet per Result table in one File“ verhindert jetzt Dateinamen-Kollisionen durch sichere Nummerierung. [#273317]
  • Pakete mit Zirkularreferenzen führen nicht mehr zum Einfrieren der Package Editor, sondern zeigen den Fehler samt verursachender Objekte dem Nutzer an.

Versionshinweise 1.18.1074

Managed App Version: 1.18.1074
Veröffentlicht: 09.02.2026

Überblick

Mit 1.18.1074 erweitern wir die Möglichkeiten zum Schreiben in Azure Data Lake Storage Gen2. Zusätzlich verbessern wir Stabilität und Nachvollziehbarkeit in Bereichen wie Durchläufen, Package Studio, SSO und SAP-Extraktion.

Neu: Azure Data Lake Storage Gen2 Zusätzlich zu klassischen Zugangsdaten kann dab Nexus nun mit Managed Identity nach ADLS Gen2 schreiben. System Assigned und User Assigned Managed Identity werden unterstützt. Dadurch wird ein Arbeiten in Azure ohne die Speicherung von Geheimnissen ermöglicht.

Parquet-Export Beim Schreiben von Parquet müssen nur noch die Primary-Key-Spalten gefüllt sein. Alle weiteren Spalten dürfen leer bleiben. Das sorgt für bessere Kompatibilität beim Export nach Snowflake, Microsoft Fabric und ADLS Gen2 und verhindert unnötige Schreibfehler bei optionalen Feldern.

SAP Connection – Message Server-Port Für SAP-Verbindungen kann der Message Server-Host optional einschließlich Port angegeben werden. dab Nexus prüft diese Angabe und nutzt den Port korrekt für die Verbindung.

Verbesserungen

Report Extraction Eingabedialoge und Systemmeldungen, die bei der Berichtextraktion auftreten, werden in den Logs dokumentiert. Damit lässt sich die Ursache von Unterbrechungen oder unerwarteten Ergebnissen leichter nachvollziehen.

Managed App Premium v4 SKUs Bei der Bereitstellung des Managed App stehen jetzt weitere Performance-Optionen zur Verfügung. Dies ermöglicht eine passendere Dimensionierung, insbesondere für größere Arbeitslasten. Premium v4 SKUs werden jetzt angeboten, mindestens P1v4, P1mv4, P2mv4.

Managed App-Fehlerbehebungen Ein Problem wurde behoben, bei dem der Service unmittelbar nach der Bereitstellung nicht zuverlässig gestartet ist.

Fehlerbehebungen

ADLS Gen2

  • Pfade, die mit „/“ beginnen: Ungültige Dateipfade wurden korrigiert, sodass Replikation und Schreibvorgänge zuverlässig funktionieren.

Lizenzierung und Sichtbarkeit

  • Analysen werden nicht mehr angezeigt, wenn keine Lizenz für sie vorhanden ist.

Online-Lizenzaktivierung

  • Die Weiterleitung und Lizenz-Auswahl im Portal (Portal.dab-europe.com) wurden korrigiert, sodass Änderungen zuverlässig übernommen werden.

Package Studio

  • Tabellenbeziehungen bleiben nach Speichern und Aktualisierung konsistent. [#273188]
  • Filterbedingungen werden nicht mehr unerwartet entfernt.
  • Fester Wert Filter: Eine Validierung stellt sicher, dass mindestens ein Wert angegeben werden muss.
  • Nach Änderungen des Filterscopes werden Aktualisierungen korrekt übernommen.

Multi Package Merge

  • Die Validierung blockiert nun nicht mehr fälschlicherweise aufgrund von Paket-Metadaten.

Tasks und Durchläufe

  • Laufzeiten länger als 24 Stunden führten zu Fehlern bei der Zeitverarbeitung. [#273340]

Custom Analytics

  • SQL-Fehler und Exceptions brechen den Durchlauf jetzt zuverlässig ab und laufen nicht mehr unbemerkt weiter.

SSO

  • Sehr große SAML-Assertions verursachten in manchen Umgebungen Browser- oder HTTP-Fehler. Die Stabilität und Fehlerbehandlung wurden verbessert.

SAP-Extraktion und Datenqualität

  • STXL-Extraktion korrigiert [#273322]
  • Real Time Objects: Nicht-numerische Werte werden ignoriert, anstatt den Durchlauf abzubrechen.
  • Option zum Überspringen nicht aufgelöster Tabellen: Bei Aktivierung schlagen Aufgaben nicht mehr wegen nicht aufgelöster Tabellen fehl.

Weitere Änderungen

  • Die Autorisierungsprüfung für die R-Installation erfolgt jetzt auf der jeweils genutzten Datenbank anstatt auf der master-Datenbank. db_owner auf der Zieldatenbank genügt. Zusätzliche Berechtigungen auf der master-Datenbank sind nicht mehr erforderlich.
  • Task-Konfiguration: Bestimmte Datenbankstrategien werden jetzt korrekt validiert und im Fehlerfall verhindert.
  • Analyze Again (erneute Analyse) ist auch für „non base runs“ möglich. [#273339]
  • Third Party Services: Excel-Datumswerte werden korrekt als Datum erkannt. [#273233]

Versionshinweise 1.18.964

Managed App Version: 1.18.964
Veröffentlicht: 14.11.2025

Neues Verhalten beim SAP System Slot-Management

Mit diesem Release berücksichtigt Nexus die für jede SAP System festgelegte Slot-Konfiguration. Diese Einstellung steuert, wie viele parallele Verbindungen für eine bestimmte SAP System-Konfiguration erlaubt sind. Durch konsequente Einhaltung dieser Limits stellt Nexus sicher, dass pro SAP System maximal die erlaubte Anzahl gleichzeitiger Verbindungen genutzt wird. Das verhindert Systemüberlastungen und sorgt für stabilere Verarbeitung.

Intelligente Durchlauf-Steuerung je nach verfügbaren Slots

Stehen nicht genügend Slots für einen Durchlauf zur Verfügung, startet dieser nicht sofort, sondern verbleibt im Status „Queued“. Die Warteschlange für jede SAP System wird sequenziell abgearbeitet.

Dynamische Slot-Ausnutzung

Ein Durchlauf kann auch dann beginnen, wenn zunächst nur ein Teil der nötigen Slots verfügbar ist. Sobald weitere Slots frei werden, erhöht Nexus automatisch die für den Durchlauf verwendeten Ressourcen bis zum eingestellten Slot-Limit.

Automatische Slot-Freigabe

Reservierte Slots bleiben bis zum erfolgreichen Abschluss oder Abbruch des Durchlaufs zugewiesen. Bei einer erneuten Ausführung (Retry) wird der Durchlauf wieder wie jeder neu angelegte oder geplante Durchlauf in die Warteschlange aufgenommen.

Manuelle Aktionen

Wird ein Durchlauf mit Status „Queued“ manuell abgebrochen, entfernt Nexus ihn sofort aus der Warteschlange und setzt dessen Status auf „Canceled“.

Unverändertes Verhalten bei Einzelaktionen

Bestimmte Funktionen – wie Package Studio-Verbindungen, SAP Connection-Tests oder Lookup-Parameter (z.B. Buchungskreis) – ignorieren weiterhin die Slot-Einstellungen und verhalten sich wie bisher.

Anzeige des Pending-Status

Befindet sich ein Durchlauf bereits im Status „Running“, benötigt aber zusätzliche Slots und verbleibt deshalb in einer Warteschlange, wird dies als Pending-Status angezeigt. Erkennbar ist dies am Status „Running“ zusammen mit einer Warteschlangenposition größer null – sichtbar je SAP System in der Durchlaufübersicht. Diese Verbesserungen fördern den kontrollierten Einsatz von SAP System-Ressourcen und sorgen für mehr Stabilität in hoch-parallelisierten Umgebungen.

Weitere Änderungen

Die frühere Option „Re-Analyze“ heißt jetzt „Analyze Again“. Sie bleibt in der Durchlaufübersicht erhalten, ist jedoch nicht mehr als eigenständiger Button sichtbar und wurde ins Drei-Punkte-Menü verschoben.

Fehlerbehebungen

  • Auf der Seite „Schedule & Status“ in der Durchlaufanzeige zeigten Zeitpläne, die über Sommer-/Winterzeitwechsel verliefen, fehlerhafte UTC-Versätze an. Zeitpläne, die im Winter für Sommerdaten angelegt wurden, zeigten z. B. UTC +01:00 an, korrekt wäre UTC +02:00 gewesen.
  • Tabellen oder Aliase, die mit „/“ beginnen, führten bei der ADLS-Replikation zu einem „Invalid URI“-Fehler (Status 400, „The request URI is invalid“). Das wird nun durch automatisches Ersetzen von „/“ durch „_“ im Dateinamen vermieden. [#272986]
  • Wenn ein Paket eine Tabelle enthielt, die nicht in der gewählten SAP System vorhanden war, schlug die Extraktionsaufgabe trotz aktivierter Option „Skip Resolve Warning“ fehl. Nun werden solche Tabellen wie vorgesehen übersprungen und führen nicht mehr zum Fehler der Aufgabe. [#273042]
  • Die Berechtigungsprüfung für SQL-Nutzer wurde korrigiert. Berechtigungen werden jetzt gegen die im Durchlauf verwendete Datenbank geprüft statt auf der master-Datenbank. db_owner auf der Zieldatenbank genügt; das bisherige Vorgehen, Rechte auf der master-Datenbank zu vergeben, ist nicht mehr erforderlich. [#273059]

Versionshinweise 1.18.892

Managed App Version: 1.18.892
Veröffentlicht: 28.10.2025

Mit Version 1.18 erweitert dab Nexus die Fähigkeiten der Task-Typen Extraction und Replikation erheblich. Eine einzelne Task kann nun Daten aus mehreren SAP-Systemen und mehreren Extraktionspaketen kombinieren. Parallel dazu wurden die Task View und Run View neu gestaltet, um auch komplexe Task-Konfigurationen übersichtlicher und bedienbarer zu machen.

Neu

Multi-SAP System-Auswahl

Extraction- und Replication-Tasks können jetzt mehrere SAP-Systeme enthalten. Diese werden sequenziell in einem Durchlauf verarbeitet – mehrere Tasks für ähnliche Extraktionen sind somit nicht mehr nötig.

Multi-Extraction Package Selection

Tasks können jetzt mehrere Extraktionspakete enthalten. dab Nexus prüft automatisch die Kompatibilität der ausgewählten Pakete und verschmilzt diese zur gemeinsamen Ausführung in ein kombiniertes Paket. Ist ein Paket nicht kompatibel, erhält der Benutzer eine nachvollziehbare Fehlermeldung mit Begründung. Dies ermöglicht Anwendungsfälle, in denen bestimmte Tabellen nur gelegentlich extrahiert und dann bei Bedarf ergänzt werden.

Modernisierte SAP-Schnittstelle

Die interne SAP-Kommunikationsschicht wurde technisch modernisiert. Sie steuert, wie dab Nexus mit SAP kommuniziert und RFC-Aufrufe ausführt. Im Rahmen dieses Updates kann es nötig sein, die SAP RFC-Bibliotheken auf dem dab Nexus-Applikationsserver zu aktualisieren sowie SAP-Berechtigungen zu prüfen. Weitere Einzelheiten siehe Tech Notes zur neuen SAP-Schnittstelle.

SAP Report Export

Der SAP Report Export wurde komplett neu gestaltet. Damit sind nun mehr SAP-Reports für den Export geeignet und SAP-Reports mit SQL-Zieltabellen delta-fähig. dab Nexus vergibt auch geeignetere Datentypen für exportierte Report-Daten – basierend auf der Zieltabellen-Struktur, sofern vorhanden.

E-Mail-Benachrichtigungen

Die Authentifizierungsoptionen für E-Mail-Benachrichtigungen wurden um OAuth erweitert. Dadurch kann dab Nexus moderne und sichere Authentifizierungsverfahren unterstützen, insbesondere in Microsoft 365- und Exchange-Umgebungen.

Änderungen

Task & Run View

Beide Ansichten wurden grundlegend überarbeitet, um insbesondere bei Multi-SAP- und Multi-Package-Tasks komplexe Informationen besser darzustellen. Ein neues Health-Check-Feature prüft vor Ausführung, ob alle Voraussetzungen (Lizenzen, Verbindungen, Analyseverfügbarkeit etc.) gegeben sind – das verhindert Fehldurchläufe aufgrund fehlender Voraussetzungen.

Monitor

Der Monitor wurde vereinfacht, bietet aber weiterhin eine bereichsübergreifende Übersicht aller vom Nutzer zugänglichen Tasks und Durchläufe. Telemetrie­daten wie Datenmengen­metriken und grafische Anzeigen wurden entfernt, da sie kaum Nutzen boten und die Performance – besonders bei Echtzeit-Extraktionen – negativ beeinflussten.

Toast-Nachrichten

Benachrichtigungen erscheinen jetzt einheitlich unten rechts in einem neuen Layout.

Sonstige Anpassungen

  • Die Anzahl der extrahierten Datensätze wird jetzt mit Kommas als Tausendertrennzeichen ausgegeben.
  • Tasknamen in der Monitor werden nun vollständig angezeigt.
  • Bei Replication-Tasks erfolgt das Löschen von Zieltabellen (zum Beispiel in Snowflake) jetzt vor Beginn des Uploads.
  • Der Upload von Parquet-Dateien nach Snowflake ist nun auf 150 MB pro Datei begrenzt.
Managed App-spezifisch
  • Die Log-Warnung „Unknown Proxy“ wurde behoben.
  • Eine neue Option „HTTPS only“ erzwingt die automatische Weiterleitung von HTTP auf HTTPS.

Fehlerbehebungen

  • Beim Klonen von Tasks wurden einzelne Werte (z. B. ausgewählte SQL-Datenbank) nicht übernommen.
  • Die Ermittlung von Datenmengen (insbesondere in Fabric) verlangsamte Extraktionen und wurde entfernt. [#272805]
  • Die Workspace-Tabellenansicht erlaubt nun horizontales Scrollen.
  • Bei Analytic Tasks wurde der Parameter „Exclude Intercompany“ nicht korrekt aus der Analytic Group übernommen.
  • Wenn eine Custom Analytic den gleichen Output-Tabellennamen wie eine Analytic Suite-Analyse nutzte, erscheint beim Speichern nun ein Fehler.
  • Innerhalb von Analytic Groups können nun Filter mit gleichem Wert und unterschiedlichen Bedingungen angelegt werden.
  • Geplante Durchläufe, die aufgrund von Konfigurationsänderungen (z. B. geänderte Pakete) ungültig wurden, werden jetzt korrekt als fehlgeschlagen angezeigt.
  • Durch Zeitzonen-Inkonsistenzen war es zuvor möglich, Durchläufe für Zeitpunkte in der Vergangenheit zu planen; dies ist nun korrigiert.
  • Probleme beim Starten der SAP GUI für den SAP Report Export wurden behoben.
  • Das Run Log kann wieder nach „Error“ gefiltert werden. [#272651]
  • In Package Studio werden Tabellen mit „/“ im Namen nun korrekt in der Canvas angezeigt. [#272685]
  • Eine neue Validierung verhindert, dass innerhalb einer Analytic Group mehrere Analysen mit demselben Output-Tabellennamen ausgewählt werden können. [#272904]