Release Notes 1.18.x

aktualisiert 20/2/26 von Stephanie Krenz

Vor dem Update auf die Version 1.18.x, sind die neuen Technische Details zu den SAP-Bibliotheken und den neuen Kommunikationsmechanismen in den Tech Notes zu prüfen und durchzuführen.

Release Notes 1.18.1107

Managed App Version: 1.18.1113

Veröffentlicht: 19. Februar 2026

Übersicht

Diese Version fügt Unterstützung für Private Link während der Installation hinzu und führt einen Mechanismus für stille Updates in Nexus‑Umgebungen ein. Außerdem enthält sie mehrere Fehlerbehebungen, die die Zuverlässigkeit in den Bereichen Extraktion, Package‑Studio‑Verhalten, SAP‑Konnektivität, SQL‑Konfiguration und Exportprozesse verbessern.

Neu

Private Link (Managed App)

Die Installation bietet nun die Möglichkeit, Private Link (Private Endpoints) anstelle von Service Endpoints zu verwenden, um die Kompatibilität bei Deployments mit benutzerdefinierten Netzwerken zu verbessern.

Silent Updater

Nexus kann nun über Standard‑Installer still (silent) aktualisiert werden.

Fehlerbehebungen

  • Das System stellt jetzt sicher, dass mindestens ein ExtractionSlotToken angefordert wird, um Extraktionsfehler zu vermeiden.
  • Package Studio mischt keine deutschen und englischen Tabellencache‑Inhalte mehr.
  • Retry verhält sich nicht mehr wie ein neuer Durchlauf; nur fehlgeschlagene Tabellen und deren Abhängigkeiten werden erneut verarbeitet. [#273281]
  • Packages mit einem Zirkelbezug lassen den Package Editor nicht mehr einfrieren, sondern zeigen dem Benutzer den Zirkelbezug als Fehler an und weisen dabei auf die verursachenden Objekte hin.
  • Der SAP‑Connection‑Test zeigt nun eine korrekte Fehlermeldung an, statt eine leere Meldung zurückzugeben. [#273314]
  • Der SQL‑DB‑Wert in der Strategie „Neue DB“ wird nun korrekt befüllt.
  • Der TPS‑Exportmodus „Sheet per Result table in one File” verhindert jetzt Dateikollisionen, indem Exportdateien sicher durchnummeriert werden. [#273317]

Release Notes 1.18.1074

Managed App Version: 1.18.1074

Veröffentlicht: 9. Februar 2026

Überblick

Mit 1.18.1074 erweitern wir die Möglichkeiten für das Schreiben nach Azure Data Lake Storage Gen2. Zusätzlich verbessern wir Stabilität und Nachvollziehbarkeit in mehreren Bereichen wie Runs, Package Studio, SSO und SAP Extraktion.

Neu

Azure Data Lake Storage Gen2

Neben klassischen Zugangsdaten kann dab Nexus nun auch per Managed Identity nach ADLS Gen2 schreiben. Unterstützt werden System Assigned und User Assigned Managed Identity. Dadurch kann in Azure ohne das Hinterlegen von Secrets gearbeitet werden.

Parquet Export

Beim Schreiben von Parquet sind nur Primärschlüsselspalten verpflichtend gefüllt. Alle anderen Spalten dürfen leer sein. Das verbessert die Kompatibilität beim Export nach Snowflake, Microsoft Fabric und ADLS Gen2 und verhindert unnötige Schreibfehler bei optionalen Feldern.

SAP Verbindung - Message Server Port

Bei SAP Verbindungen kann der Message Server Host optional inklusive Port angegeben werden. dab Nexus validiert die Eingabe und verwendet den Port korrekt für die Verbindung.

Verbesserungen

Report Extraktion

Hinweise und Dialogmeldungen, die während der Report Extraktion auftreten, werden im Log erfasst. Dadurch lassen sich Ursachen für Abbrüche oder unerwartete Ergebnisse leichter nachvollziehen.

Managed App Premium v4 SKUs

Bei der Bereitstellung der Managed App stehen zusätzliche Leistungsoptionen zur Verfügung. Das ermöglicht eine passendere Dimensionierung, insbesondere bei höheren Lastanforderungen. Ab jetzt werden Premium v4 SKUs angeboten. Mindestens P1v4, P1mv4, P2mv4.

Fehlerbehebung Ein Problem wurde behoben, bei dem der Dienst nach der Bereitstellung nicht sofort zuverlässig startete.

Fehlerbehebungen

ADLS Gen2

  • Pfade mit führendem „/“. Ungültige Dateipfade wurden korrigiert, damit Replikation und Schreiben stabil funktionieren.

Lizenzierung und Sichtbarkeit

  • Analysen werden nicht mehr angezeigt, wenn dafür keine Lizenz vorhanden ist.
  • Online Lizenzaktivierung. Weiterleitung und Auswahl der Lizenz im Portal (portal.dab-europe.com) wurde korrigiert, sodass Änderungen zuverlässig übernommen werden.

Package Studio

  • Table Relations bleiben nach Speichern und Aktualisieren konsistent erhalten. [#273188]
  • Filter Conditions werden nicht mehr unerwartet entfernt.
  • Fixed Value Filter. Validierung ergänzt, damit mindestens ein Wert angegeben ist.
  • Refresh nach Änderungen an Filter Scopes berücksichtigt Anpassungen korrekt.
  • Multi Package Merge. Validierung blockiert nicht mehr fälschlich durch Paket Metadaten.

Tasks und Runs

  • Laufzeiten über 24 Stunden führten zu Fehlern in der Zeitverarbeitung. Behoben. [#273340]

Custom Analytics

SQL Fehler und Exceptions führen wieder zuverlässig zum Abbruch, statt unbemerkt weiterzulaufen.

SSO

  • Sehr große SAML Assertions führten in manchen Umgebungen zu Browser oder HTTP Fehlern. Stabilität und Fehlerhandling verbessert.

SAP Extraktion und Datenqualität

  • STXL Extraktion. Fehler behoben. [#273322]
  • Real Time Objects. Nicht numerische Werte werden ignoriert, statt Runs abzubrechen.
  • Option zum Überspringen nicht auflösbarer Tabellen. Führt nicht mehr zum Task Abbruch, wenn aktiv.

Sonstiges

  • Die Berechtigungsprüfung für R Installation läuft jetzt gegen die verwendete Datenbank statt gegen master. db_owner auf der Ziel-Datenbank reicht aus. Zusätzliche Rechte auf master sind nicht mehr nötig.
  • Task Konfiguration. Bestimmte Datenbank Strategien werden korrekt validiert und bei ungültigen Kombinationen verhindert.
  • Analyze Again (Re-Analyze) bei "Nicht Base-Runs" möglich [#273339]
  • Third-Party-Services. Excel Datumswerte werden korrekt als Datum erkannt. [#273233]

 

Release Notes 1.18.964

Managed App Version: 1.18.964

Veröffentlicht: November 14, 2025

Neues Verhalten bei der Slot-Steuerung für SAP-Systeme

Mit diesem Release berücksichtigt Nexus erstmals die in jedem SAP-System hinterlegten Systemslots. Diese Slot-Einstellung definiert, wie viele parallele Verbindungen zu einer bestimmten SAP-Systemkonfiguration zulässig sind. Durch die nun aktive Auswertung dieser Werte stellt Nexus sicher, dass pro SAP-System nur die maximal erlaubte Anzahl gleichzeitiger Verbindungen aufgebaut wird. Das schützt die Systeme vor Überlastung und sorgt für eine stabilere Verarbeitung.

Intelligente Run-Steuerung nach verfügbaren Slots

Wenn für einen Run nicht genügend Slots verfügbar sind, startet er nicht sofort, sondern verbleibt im Status „Queued“. Die Warteschlange des jeweiligen SAP-Systems wird nacheinander abgearbeitet.

Dynamische Slot-Nutzung

Ein Run kann bereits dann starten, wenn nur ein Teil der benötigten Slots verfügbar ist. Sobald weitere Slots frei werden, erweitert Nexus die Ausführung automatisch, bis das konfigurierte Slot Limit erreicht ist.

Automatische Freigabe der Slots

Die reservierten Slots bleiben so lange belegt, bis der Run entweder erfolgreich abgeschlossen oder abgebrochen wurde. Bei einem Retry reiht sich der Run wie ein neuer oder geplanter Run wieder regulär in die Warteschlange ein.

Manuelles Eingreifen

Wird ein Run im Status „Queued“ manuell abgebrochen, entfernt Nexus diesen sofort aus der Warteschlange und setzt den Status auf „Canceled“.

Unverändertes Verhalten bei Einzelaktionen

Bestimmte Funktionen wie Package-Studio-Verbindungen, SAP-Connection-Tests oder Lookup-Parameter (Buchungskreis etc.) ignorieren die Slot-Einstellungen weiterhin und verhalten sich wie bisher.

Kennzeichnung des Pending State

Wenn ein Run bereits läuft, aber noch weitere Slots benötigt und deshalb weiterhin eine Queue-Position besitzt, wird dies als Pending State dargestellt. Erkennbar ist das daran, dass der Status auf „Running“ steht, während das Feld „Position in Queue“ beim SAP System in der Run Ansicht einen Wert größer als null enthält.

Diese Neuerungen sorgen für eine kontrollierte Nutzung von SAP-Systemressourcen und unterstützen eine stabilere Verarbeitung in stark parallelisierten Szenarien.

Änderungen

Die bisherige Option „Re-Analyze“ heißt nun „Analyze Again“ und befindet sich weiterhin in der Run-Ansicht. Sie ist jedoch kein eigener Button mehr, sondern wurde in das Drei-Punkte-Menü verschoben

Fehlerbehebungen

  • Auf der „Schedule & Status“-Seite in der Run Ansicht wurde bei Schedules über die Zeitumstellung hinweg falsche UTC-Offsets angezeigt.
  • Bei Schedules, die z. B. im Winter für den Sommer geplant wurden (oder umgekehrt), erschien ein falscher Offset wie UTC +01:00, obwohl im Mai korrekt UTC +02:00 gelten würde.
  • Tabellen oder Aliase, die mit „/“ beginnen führten bei der ADLS-Replikation zu einem ungültigen URI-Fehler (Status 400, „The request URI is invalid“). Dies wurde behoben, indem „/“ im Dateinamen nun automatisch durch „_“ ersetzt wird. [#272986]
  • Wenn ein Package eine Tabelle enthält, die im ausgewählten SAP-System nicht vorhanden ist, schlug der Extraction Task trotz aktivierter Option „Skip Resolve Warning“ weiterhin fehl. Dieses Verhalten wurde korrigiert, sodass Tabellen, die nicht aufgelöst werden können, nun wie vorgesehen übersprungen werden und der Task dadurch nicht mehr fehlschlägt. [#273042]
  • Der Berechtigungscheck für SQL-User wurde korrigiert: Die Prüfung erfolgt nun gegen die im Run verwendete Datenbank statt gegen master, sodass die Berechtigung db_owner auf dieser Datenbank für das Ausführen der Skripte ausreicht (Workaround, zusätzliche Rechte auf master, ist nicht mehr nötig). [#273059]

Release Notes 1.18.892

Managed App Version: 1.18.892

Veröffentlicht: Oktober 28, 2025

Mit Version 1.18 erweitert dab Nexus die Möglichkeiten für die Tasktypen Extraction und Replication. Ein einzelner Task kann nun Daten aus mehreren SAP-Systemen und mit mehreren Extraction Packages kombinieren. Parallel dazu wurden Task View und Run View überarbeitet, um die Darstellung komplexer Abläufe einfacher und übersichtlicher zu gestalten.

Vor dem Update sind die neuen Technische Details zu den SAP-Bibliotheken und den neuen Kommunikationsmechanismen in den Tech Notes zu prüfen und durchzuführen.

Neu

Multi-SAP-Systemauswahl

In Extraction- und Replication-Tasks können jetzt mehrere SAP-Systeme gleichzeitig ausgewählt werden. Diese werden im Run sequentiell abgearbeitet. Damit entfällt die bisher notwendige Erstellung mehrerer einzelner Tasks für ähnliche Abläufe.

Multi-Extraction-Packageauswahl

Tasks können nun mehrere Extraction Packages enthalten. dab Nexus prüft die Kompatibilität der gewählten Packages und vereint sie automatisch zu einem ausführbaren Gesamtpaket. Wenn ein Package nicht zusammengeführt werden kann, erhält der Benutzer eine klare Fehlermeldung mit Angabe des Grundes. So lassen sich Szenarien umsetzen, bei denen zusätzliche Tabellen nur bei Bedarf extrahiert werden.

Neue SAP-Schnittstelle

Die interne SAP-Kommunikationsschicht wurde technisch modernisiert. Sie regelt, wie dab Nexus unser Add-On für die Datenextraktion aufruft. Im Zuge der Umstellung kann es erforderlich sein, die SAP RFC-Bibliotheken auf dem dab Nexus-Server zu aktualisieren und SAP-Berechtigungen zu prüfen. Weitere Details sind in den Tech Notes zur neuen SAP-Schnittstelle beschrieben.

SAP Report Export

Der SAP Report Export wurde vollständig überarbeitet. Damit ist sichergestellt, dass künftig mehr SAP Reports für den Export kompatibel sind. Zudem sind SAP Reports mit SQL als Datenziel jetzt deltafähig, was eine effizientere Aktualisierung der Reportdaten ermöglicht. dab Nexus weist den exportierten Report-Daten nun passendere Datentypen zu und orientiert sich – falls verfügbar – an den bestehenden Strukturen der Zieltabelle.

E-Mail-Benachrichtigungen

Die Authentifizierungsmethoden für den E-Mail-Versand wurden um OAuth erweitert. Damit unterstützt dab Nexus moderne, sichere Authentifizierungsverfahren – insbesondere bei Microsoft 365- und Exchange-Umgebungen.

Änderungen

Task & Run View

Beide Sichten wurden grundlegend überarbeitet, um Informationen klarer darzustellen – insbesondere im Zusammenhang mit Multi-SAP- und Multi-Package-Tasks. Neu ist der Health Check: Er prüft vor Start eines Runs, ob alle benötigten Ressourcen (z. B. Lizenz, Datenbank- oder SAP-Verbindungen) vorhanden sind. Dadurch werden Fehler bereits vor der Ausführung erkannt.

Monitor

Der Monitor wurde auf das Wesentliche reduziert. Er bietet weiterhin eine Übersicht aller Tasks und Runs alles Workspaces hinweg, für die der Benutzer berechtigt ist. Telemetriedaten wie Datenvolumen oder grafische Darstellungen wurden entfernt, da sie keinen Mehrwert boten und die Run-Geschwindigkeit (insbesondere bei Realtime-Extraktionen) beeinträchtigten.

Toast Messages

Benachrichtigungen erscheinen jetzt einheitlich unten rechts im neuen Design.

Weitere Anpassungen

  • Zahlen in Datensatzanzeigen nutzen nun Komma als Tausendertrennzeichen.
  • Tasknamen werden im Monitor vollständig angezeigt.
  • Bei Replication-Tasks wird das Löschen von Zieldaten (z. B. in Snowflake) vor dem Upload ausgeführt.
  • Der Upload von Parquet-Dateien nach Snowflake ist auf 150 MB pro Datei begrenzt.
Managed App-spezifisch
  • Die Warnmeldung „Unknown Proxy“ im Log wurde behoben.
  • Option „HTTPS only“ hinzugefügt: HTTP-Anfragen werden automatisch auf HTTPS umgeleitet.

Fehlerbehebungen

Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf die Nummern der Support-Tickets.
  • Beim Klonen von Tasks wurden teilweise Werte (z. B. ausgewählte SQL-Datenbank) nicht übernommen.
  • Die Workspace-Tabelle lässt sich nun horizontal scrollen.
  • In Analytic Tasks wurde der Parameter Exclude Intercompany nicht korrekt aus Analytic Groups übernommen.
  • Wenn Custom Analytics denselben Output-Tabellennamen wie eine Analytic Suite-Analyse hatten, erscheint nun eine Fehlermeldung beim Speichern.
  • In Analytic Groups können jetzt Filter mit identischem Wert, aber unterschiedlicher Bedingung erstellt werden.
  • Fehlerhafte geplante Runs (z. B. durch geänderte Packages) werden nun korrekt als fehlerhaft angezeigt.
  • Durch fehlerhafte Zeitzonen-Kombinationen war es möglich, Runs in der Vergangenheit zu planen – dies wurde korrigiert.
  • Probleme beim Starten der SAP GUI für den SAP Report Export wurden behoben.
  • Das Messen von Datengrößen (insbesondere bei Fabric) verlangsamte Runs und wurde entfernt. [#272805]
  • Das Run Log kann nun wieder nach „Error“ gefiltert werden. [#272651]
  • Im Package Studio werden Tabellen mit „/“ im Namen nun korrekt im Canvas angezeigt. [#272685]
  • Es wurde ein Check ergänzt, der verhindert, dass innerhalb einer Analytic Group mehrere Analysen mit identischem Output Table Name ausgewählt werden können. [#272904]


Wie haben wir das gemacht?


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